andreas streim

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Schlagwort: Facebook

Hier spricht ihre Polizei

Ich finde es ja super, wenn sich die Polizei um einen kümmert. Zum Beispiel hingen vor einiger Zeit bei uns unten an der Haustür so Hinweiszettel, wie wir Dieben das Leben schwer machen können. Etwa indem wir die Tür abschließen oder auf verdächtige Personen achten. Aber, hey, das ist das Kerngeschäft der Polizei – Verbrechen verhindern und nicht nur immer hinterherlaufen und versuchen, wenn es schon zu spät ist alles noch aufzuklären.

Deshalb finde ich ja auch den Ansatz der Polizei aus Hagen sympathisch, die Leute mal davor zu warnen, blind & blöd Bilder ihrer Kinder ins Internet zu pusten:

Die Polizei warnt

Das Dumme ist nur, dass die uniformierten Damen und Herren offenbar mehr von unverschlossenen Türen verstehen als von diesem Internet.

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194.644 Idioten?

Oder wie anders kann man sich erklären, dass die Seite „Adolf Hitler“ bei Facebook 194.644 „Gefällt mir“-Angaben hat?

Adolf Hitler sammelt bei Facebook Fans

Wobei man sich ja auch fragen kann, warum Facebook überhaupt eine solche Seite ohne jeglichen Inhalt, also nur zum Kenntlichmachen mit „Gefällt mir“ überhaupt anbietet.

Auf der anderen Seite verschafft das doch einen guten Überblick über 194.644 Leute.

Andreas… gefällt das

Hat Facebook Ärztemangel?

Gestern wollte die Brandenburger Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) „neue Chancen“ für die medizinische Versorgung auf dem Land vorstellen. Aber irgendwie war das eher kalter Kaffee. Ein bisschen wenig von einer neuen Ministerin, habe ich dazu in der „Märkischen Allgemeinen“ kommentiert.

Und dann habe ich mich in der heutigen Ausgabe noch mit meinem Kollegen Ralf Schuler über den Nutzen von Facebook & Co. duelliert. Dazu gibt es ein kurzes Pro & Contra, wobei sicher noch mehr zu sagen wäre.

Als Nachtrag noch: In der Mittwoch-Ausgabe der MAZ hatte ich noch einen kurzen Text zum Google-Verizon-Deal über ein mögliches „zweites Bezahl-Internet“ geschrieben. Immer schwierig (und ein bisschen unbefriedigend) in der Print-Ausgabe, wo man ja für Leser schreibt, die womöglich schon nicht so genau wissen, was das Internet ist, so etwas komplexes wie Netzneutralität darzustellen.

Brandenburger Politik 1.5

Die MAZ hat in einer Umfrage versucht herauszufinden, wie die Brandenburger Landtagsabgeordneten das Internet nutzen und vor allem was sie vom Web2.0 halten. Also: Wer ist auf Facebook? Wer nutzt Twitter? Sind Leute auf Xing oder Mein-VZ? Und vor allem: Warum?

Das Ergebnis hat mich etwas ernüchtert. Nicht nur, dass innerhalb von drei Wochen trotz Erinnerung nur knapp die Hälfte der Abgeordneten überhaupt auf eine solche Presseanfrage reagieren bzw. reagieren lassen zeigt zumindest, dass die elektronische Kommunikation nicht ganz weit oben angesiedelt ist.

Die Antworten der rund der Hälfte der Parlamentarierer zeigen dann, dass das Internet überwiegend als Informationsplattform mit einer eigenen Homepage genutzt wird. Information statt Kommunikation habe ich das in einer kleinen ersten Auswertung genannt.

Überwiegend heißt es doch, dieses ganze Facebook, Twitter&Co. kosten zu viel Zeit und bringen zu wenig. Erinnert mich irgendwie an dieses „Faxgerät? Wozu Faxgerät?“ und „Kein Mensch braucht ein Mobiltelefon!“ Ich finde das auch deshalb ein bisschen komisch, weil doch Kommunikation eigentlich die Kernaufgabe von Abgeordneten sein sollte – und für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung Kommunikation rein außerhalb des Internets gar nicht mehr vorstellbar ist.

Wer schauen will, was die wenigen, der neuen Technik aufgeschlossenen Abgeordneten so zwitschern, der kann ja mal bei meiner Twitterliste „Landtagsgetwitter“ vorbeischauen.

Und wer lieber auf Facebook stöbert, der kann sich hier durchklicken:

Alter, Elisabeth (SPD)
Baaske, Günter (SPD)
Kircheis, Kerstin (SPD)
Speer, Rainer (SPD)

Domres, Thomas (Linke)
Görke, Christian (Linke)
Henschke, Axel (Linke)
Jürgens, Peer (Linke)
Krause, Torsten (Linke)
Mächtig, Margitta (Linke)

Burkardt, Ludwig (CDU)
Eichelbaum, Danny (CDU)

Beyer, Gregor (FDP)
Büttner, Andreas (FDP)

Jungclaus, Michael (Grüne)
Niels, Sabine (Grüne)

Und unbedingt den Text von meiner Kollegin Marion Kaufmann dazu lesen.

Für Mama

Ich wollte ja schon immer mal einen Blogeintrag nur für meine Mutter schreiben, die nicht nur eine große Internetnutzerin ist, sondern auch dieses Blog regelmäßig liest.

Bis zu Facebook hat sie es zwar noch nicht geschafft, aber dieses Video ist dennoch Anlass genug, mal einen „Für Mama“-Eintrag zu schreiben.

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