andreas streim

buchstaben, wörter, sätze & mehr

Frage nicht, was Dein Akku für Dich tun kann…

Der Akku unseres Smartphones bestimmt unser Leben. Man muss der Wahrheit doch mal ins Gesicht gehen: Man kann ohne Kleingeld aus dem Haus gehen. Wenn man den Haustürschlüssel vergessen hat, muss man halt warten, bis der nette Nachbar zurück ist, bei dem der Ersatzschlüssel deponiert ist. Und wenn man mal den Fahrzeugschein vergessen hat und in eine Polizeikontrolle kommt, dann gibt es halt eine Ermahnung. Aber wenn der Akku schlapp macht, hilft nichts mehr.

Ich finde ja, dass das Berufsbild eines Smartphone-Akku-Alchemisten oder der Studiengang Smartphone-Akku-Analytiker zumindest als Bachelor-Variante längst überfällig ist. Aber auch so gibt es ein paar Sachen, die man machen kann.

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Mich gibt’s jetzt bei Snapchat

Puh, Snapchat. Wenn man beruflich mit Kommunikation zu tun hat, dann muss man diesen ganzen neuen Kram, den es ständig gibt, natürlich auch ausprobieren. Finde ich zumindest. Dieses Facebook, Google+, Twitter und so. Über das andere Leute sagen, dafür hab ich keine Zeit, das brauche ich nicht. Und es dann eben zwei oder drei Jahre später nutzen. Gut, vielleicht mit Ausnahme von Google+.

Jetzt eben Snapchat

Und das nächste Ding ist jetzt eben Snapchat. Auf der letzten CeBIT hat Richard Gutjahr in einer Keynote den versammelten IT-Vordenkern jenseits der 14 das Prinzip erklärt. Ich war nicht dabei, aber es ist eine der wenigen Keynotes, die ich mir nachträglich in voller Länge und mit großer Freude angesehen habe.

Und seitdem habe ich auch einen Snapchat-Account.

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Digitalkompetenz in Unternehmen

Es gibt Menschen, die durch Talkshows ziehen und uns erklären Fernseher Computer Smartphones würden uns verblöden lassen. Und unsere Kinder sollten um solche Geräte einen großen Bogen machen. Ich dagegen meine: Wir brauchen viel mehr Digitalkompetenz. Denn wer keine hat, der kann ganz schöne Probleme verursachen.

Was ich damit meine? Nur ein Beispiel. Unsere Kita-Leitung verschickt ab und an auch Mails an die Eltern. Ja, wirklich, es gibt eine Informationskultur jenseits des mit Tesafilm an die Türe geklebten Zettels.

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Hier spricht ihre Polizei

Ich finde es ja super, wenn sich die Polizei um einen kümmert. Zum Beispiel hingen vor einiger Zeit bei uns unten an der Haustür so Hinweiszettel, wie wir Dieben das Leben schwer machen können. Etwa indem wir die Tür abschließen oder auf verdächtige Personen achten. Aber, hey, das ist das Kerngeschäft der Polizei – Verbrechen verhindern und nicht nur immer hinterherlaufen und versuchen, wenn es schon zu spät ist alles noch aufzuklären.

Deshalb finde ich ja auch den Ansatz der Polizei aus Hagen sympathisch, die Leute mal davor zu warnen, blind & blöd Bilder ihrer Kinder ins Internet zu pusten:

Die Polizei warnt

Das Dumme ist nur, dass die uniformierten Damen und Herren offenbar mehr von unverschlossenen Türen verstehen als von diesem Internet.

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Bitte, bitte ein Fax

Als der Bitkom zur CeBIT in diesem Jahr eine Studie zum Stand der Digitalisierung in den deutschen Unternehmen durchgeführt hat, fand ich persönlich ja ein Ergebnis zum Thema Fax besonders überraschend:

Einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Bitkom zufolge nutzen acht von zehn deutschen Unternehmen (79 Prozent) häufig das Faxgerät zur internen oder externen Kommunikation, nur halb so viele (40 Prozent) setzen Online- oder Videokonferenzen ein und sogar nur 15 Prozent Soziale Netzwerke.

Also, ich meine, ich habe ja auch noch eine Faxnummer. Wenn da jemand was hinfaxt landet es im Computer. Wo sonst? Also man könnte auch direkt eine Mail schicken und das machen eigentlich auch alle. Ich glaube, privat habe ich seit zwei Jahren kein Fax mehr bekommen. Mindestens.

Aber ich weiß jetzt endlich auch, woher die Liebe vieler Unternehmer zur Faxkommunikation kommt. Es ist die Erinnerung an diesen Gassenhauer „Schick mir ein Fax (Bitte Bitte)“ aus den 80er Jahren, den dankenswerterweise radio eins ausgegraben hat:

Bitte ein Fax

Und das geht so:

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Und plötzlich Soccer-Dad

Den Stürmer auf dem Weg Richtung Tor sehen, die Luft anhalten und hoffen, dass er schießt. Jetzt. Jetzt endlich. Sehen, wie der Ball sich ins linke Ecke senkt, während der Torhüter hilflos mit den Armen fuchtelt und dann der erlösende Ruf: Tooor. Das Gefühl kennt wohl jeder, der sich für Fußball interessiert. Eine ganz neue Dimension bekommt das Spiel, wenn der Stürmer auf dem Platz der eigene Sohn ist, der erst ein paar Monate vorher den entschiedenen Wunsch geäußert hat: „Ich will im Fußballverein spielen.“

Gut, die Nachmittage in der Kita waren zuletzt auch vor allem für das Kicken mit den Kita-Kumpels reserviert gewesen. Und warum eigentlich nicht Fußball? Mannschaftssport, draußen, man muss neben Fußballschuhen und Schienbeinschonern nichts in Ausrüstung investieren und so übermäßig sportlich ist Sohnemann ja auch nicht, kann doch nichts schaden. Die erste Hürde ist, einen Verein zu finden. „Für die Altersgruppe gibt es eine Warteliste. Vielleicht in einem Jahr.“ So eine Antwort hilft einem fußballbegeisterten 5-Jährigen nicht weiter. Also die Suche im Umkreis ausweiten – und in Weißensee ist es entspannter als in Pankow. Das erste Probetraining – und danach die unerwartete Erkenntnis beim freundlichen Abschied: Training ist dann Dienstag und Donnerstag um 17.30 Uhr. Wie, zwei mal die Woche? Ja, klar. Und samstags sind Punktspiele. Oder ein Hallenturnier. Oder… Zu spät für einen Rückzieher bei den leuchtenden Augen des Nachwuchs. Das lässt sich bestimmt irgendwie einrichten. Und von den 20 trainierenden Kindern werden ja auch nur 10 zu den Spielen mitgenommen, und da gehört der eigene Sohn zu Beginn natürlich noch nicht dazu.

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Dumm, dümmer, am dümmsten

Oh, gestern ging es bei „Hart aber fair“ darum, dass uns Smartphones blöd machen. Ich hab mir das nicht angeschaut, weil ich von dem Kronzeugen der Smartphone-Verblödung – dem Hirnforscher Manfred Spitzer, der auch dabei war – mal gelernt habe, dass Fernsehen uns fett, böse und – Überraschung – blöd macht.

Hart aber fair

Ja, das kann man schon merkwürdig finden. Erst macht uns das Fernsehen „dick, dumm, gewalttätig“ (Zitat Spitzer). Irgendwie will es nicht so recht klappen. Dann kommen Computer und dann kommt halt die Warnung, Computer machen uns… dumm. Und irgendwie hat das auch nicht geklappt, also sind es jetzt die Smartphones. Die uns doof machen. Man muss wohl Hirnforscher sein oder Programmplaner um das nicht irgendwann blöd zu finden.

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WordPress auf SSL umstellen (Follow-up)

Kleine Notiz an mich: So einfach das Umstellen des Blogs auf SSL war, wie ich hier beschrieben habe, so sehr muss man bei der kostenlosen Variante „Let’s encrypt“ daran denken rechtzeitig vor Ablauf von 90 Tagen das Zertifikat zu erneuern.

Das geht ganz einfach, in meinem Fall

letsencrypt-auto certonly -d streim.de -d www.streim.de

Wichtig ist, dass man jeweils die selben Domains pro Zertifikat angibt wie beim ersten Mal. Sonst gibt es, zumindest bei mir heute, Chaos. Ich sollte mir dafür einfach ein Script anlegen.

Auf jeden Fall funktioniert jetzt SSL auf dieser Seite wieder. Hoffentlich.

Das Internet hat Alzheimer

Ich glaube, einer der größten Mythen der Neuzeit ist der Satz, „das Internet vergisst nichts“. Der Satz kommt einem Glaubensbekenntnis gleich. Von denen, die ihn mit gekräuselter Stirn vortragen, wird dann gerne noch ein „Recht auf Vergessen“ hinzugefordert. Da schwingt etwas von der Furcht vor einer geheimen Macht mit, die man nicht so wirklich versteht. So wie Menschen vor ein paar hundert Jahren von ihren Göttern oder ihrem Gott gesprochen haben.

Dabei ist doch die Realität eine ganz andere: Das Internet hat Alzheimer.

Das Internet hat Alzheimer

Das ist die Statusmeldung eines kleinen Plugins für mein WordPress-Blog, das ich seit knapp zehn Jahren mit Inhalten füttere. Und das ist ein echtes Ärgernis.

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Mit den Kindern auf Fotosafari

Heute Vormittag wollte ich bei dem schönen Wetter mit den Kindern mal kurz rausgehen – weil ich aber ein angeschlagenes Knie habe schieden übliche Aktivitäten wie Fußball oder ein Spaziergang zum Spielplatz aus. Wir sind deshalb quer über die Straße in den Garten gegangen und haben eine Fotosafari gemacht.

Was man dazu braucht? Eine inzwischen ziemlich alte Digitalkamera, die dank ihrer klobigen Bauweise aber ganz gut für Kinder geeignet ist.

Digitalkamera

Jedes Kind darf 10 Minuten damit rumfotografieren, wie und was es will. Mit den Tieren – siehe: Safari – vor der Linse war das eher nix, die Schmetterlinge wollten sich nicht hinsetzen und die Vögel waren zu hoch in der Luft. Aber es gibt auch viele schöne Sachen, die man so aufnehmen kann. Für das erste bzw. zweite mal richtig rumknipsen finde ich das Ergebnis eigentlich wirklich spannend.

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