andreas streim

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Schlagwort: Wordpress

WordPress auf SSL umstellen

Die eigene Website auf SSL-Verschlüsselung umzustellen war wahrscheinlich nie einfacher als jetzt. Was bedeutet das? Die Verbindung zwischen dem Computer des Besuchers und den vom Server ausgelieferten Daten wird verschlüsselt. Das ist zwingend erforderlich, wenn sensible Daten wie Kontonummer oder PIN übertragen werden, sollte heutzutage aber auch bei ganz „normalen“ Webseiten wie dieser hier Standard sein. Schließlich schreiben wir das Jahr 2016. Und außerdem rankt Google angeblich https:// – Seiten höhe und das grüne Schloss im Browser vermittelt doch gleich Vertrauen.

htpps

Bislang war das vor allem umständlich und auch ein bisschen teuer, weil man das notwendige sogenannte Zertifikat kaufen musste. Und in der Regel für jede Subdomain extra. Dank der Initiative Let’s encrypt, die sich zum Ziel gesetzt hat, Verschlüsselung weiter zu verbreiten, ist dieser Hinderungsgrund hinfällig. Wie geht das nun konkret?

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Online first – ganz konsequent

Die „New York Times“ hat festgestellt, dass es irgendwie ein Problem ist, aus ihrem (Print-)Redaktionssystem CCI Artikel ins Web zu bringen. Wie kriegt man da Links rein? Wie Metadaten?

Die Lösung klingt eigentlich ziemlich trivial: Man dreht den Weg rum, berichtet Poynter über den Ansatz der US-Zeitung.

‘Why don’t we reverse the paradigm?’ … Instead of writing in the old newspaper CMS and trying to put links in and add metadata and do all these things for the Web, let’s do all of that natively and then transfer all that content into the newspaper CMS.”

Da ohnehin immer mehr Texte zuerst fürs Web geschrieben werden, werden eben einfach alle Text in einem Online-CMS erfasst und von dort nach CCI transferiert. Und die NYT nutzt dafür WordPress (die Software, auf der auch dieses Blog läuft) und eine selbstgeschriebene Erweiterung die es mehreren Benutzern erlaubt, komfortabel am selben Text zu schreiben.

Interessanter Ansatz, der aber wohl eher in US-Zeitungen funktioniert, die gerne mal alles, was nicht mehr auf die Zeitungsseite passt, drei, neun oder 14 Seiten weiter hinten irgendwo links unten weiterlaufen lassen. In deutschen Zeitungen, in denen in der Regel knallhart auf Länge geschrieben ist – so viele Zeichen wie in den vorgegebenen Platz passt – stelle ich mir das eher schwer vor.

Trotzdem ist es vielleicht ein Signal an uns Print-Journalisten, mal ganz grundsätzlich neu zu denken.

Up to date

Ich habe eben auf die neue WordPress Version 2.6 upgedated. Soweit sieht es aus, als ob es keine Probleme gibt. Hoffen wir, dass es dabei bleibt.

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