andreas streim

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Schlagwort: Schule

Türkisch & Kurdisch statt Englisch & Code

Eben über Facebook einen Hinweis auf einen Artikel im „Tagesspiegel“ bekommen. Fängt ja verheißungsvoll an:

An Berliner Schulen soll das Sprachangebot ausgebaut werden, das hat sich Rot-Rot-Grün vorgenommen.

Endlich, kann man da nur sagen. Mein Sohn hat in der 2. Klasse jetzt eine (kostenpflichtige) Englisch-AG. Eine Stunde in der Woche. Das ist super und macht ihm Spaß, aber, nun ja, Englisch „lernen“ tut man da eher weniger und es ist halt doch etwas anderes als richtiger Unterricht. Vom Umfang her, von der Ernsthaftigkeit, vom Lehrpersonal und, ja, auch vom Zeitpunkt des Lernens – am Nachmittag während der Freizeitangebote ist halt alles ein bisschen anders.

Aber dann geht der „Tagesspiegel“-Artikel ja weiter. Und da steht dann:

In der Koalitionsvereinbarung werden explizit Arabisch, Türkisch, Kurdisch und „osteuropäische Sprachen“ genannt, die gefördert werden sollen.

Genau, die Weltsprachen Türkisch, Kurdisch und „osteuropäische Sprachen“. Bei Arabisch könnte man ja noch streiten.

Aber es geht ja auch gar nicht darum, das Sprachenlernen für die Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Es geht um was anderes:

„Wir beobachten in unserem Weddinger Kiez oft eine doppelte Halbsprachigkeit, die Kinder können also weder gut Deutsch noch gut Arabisch“, sagt die Schulleiterin der Erika-Mann-Schule, Birgit Habermann. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, die Kenntnisse der Kinder in ihrer Muttersprache zu stärken, und die Familien erleben es als eine Form der Wertschätzung.“

Das ist irgendwie ja prima. Oder ganz nett. Auf jeden Fall total korrekt. Nur wäre es vielleicht schon eine Idee, dass sich Schulen nebenbei auf einen Bildungsauftrag besinnen. Ich persönlich fände es übrigens als eine ziemliche „Form der Wertschätzung“ wenn an den Grundschulen ab Klasse 1 Medienkompetenz und Englisch im normalen Unterricht vermittelt würden. Oder kurz:

Medienkompetenz und Informatik müssen in der Schule verpflichtend unterrichtet werden, damit wir unsere Kinder mit den Kulturtechnologien vertraut machen, die unser Leben heute prägen. Unsere Kinder sollten Englisch als Lingua Franca der digitalen Welt ab der 1. Klasse lernen – und danach lieber eine Programmiersprache als Latein.

Digitalisierung ist keine Privatsache

Gibt es eigentlich noch irgendwelche Stellenanzeigen, in denen nicht IT-Kenntnisse der einen oder anderen Art verlangt werden? Also von Jobs, die man vielleicht auch haben möchte? Und kann man eigentlich noch verstehen, wie unsere Welt funktioniert, wenn man nicht Grundkenntnisse rund um Computer und Informatik hat?

Wenn man sowas sagt, bekommt man gerne auch zu hören: Nö, man braucht keine solchen Kenntnisse, man muss ein Auto auch nicht reparieren oder bauen können, um es fahren zu dürfen. Stimmt, das Blöde ist nur: Selbst um Autos zu verstehen wird man künftig weniger was von Mechanik verstehen und Schraubenschlüssel benutzen können müssen, sondern auch dafür ist bald IT-Wissen unerlässlich. Tesla spielt zum Beispiel ein Software-Update auf seine Modelle ein, wodurch diese einen Autopiloten erhalten. Nochmal: Man muss kein neues Auto kaufen, in eine Werkstatt fahren oder sowas, nein, die Software verändert die Fähigkeiten des Fahrzeugs, genau wie beim Smartphone.

Nur ein Beispiel dafür, dass unsere Wirtschaft und Gesellschaft sich rasant digitalisiert. Nur um unsere Schulen, da soll diese Digitalisierung bitteschön einen großen Bogen machen. Da sieht dann „Computer in der Schule“ immer noch so aus:

Computer in der Schule Weiterlesen

Und bei Kodak weint jemand leise

In dem Jahr, in dem man 25. Jahre Abi feiert bzw. sich aus diesem Anlass mit seinen früheren Schulfreundinnen und Schulfreunden und weniger -freundinnen und -freunden trifft, sind manche Erinnerungen an die Zeit verblasst, in der man morgendlich Klassenräume aufgesucht und gezittert hat, wenn die Lehrkraft vorne langatmig das Notenbuch durchblätterte um zu entscheiden, wessen nicht ausreichendes Wissen heute an der Tafel vorgeführt werden soll. Eine Erinnerung wird mir aber immer erhalten bleiben: Wie man im Neubau die Treppe ganz nach oben gegangen ist und dann dort den Schlüssel, den man vorher im Sekretariat hat abholen dürfen, in die letzte Glastür gesteckt hat, um dort einen weiteren Aufstieg zu ermöglichen. Die Treppe nach oben, links dann der schon seit langem ungenutzte Funkraum – und geradeaus: das Fotolabor. Der Vorraum mit der angeschlossenen Dunkelkammer, aus der dieser nie wieder zu vergessende Duft nach Chemikalien und wunderbaren Glücksgefühlen strömte.

Es sind Gefühle, die man seinen eigenen Kindern, die mit Smartphones und Digicam aufgewachsen sind, wohl nicht mehr vermitteln kann. Wenn man in der Dunkelheit, die nur von mattem Rotlicht schwach verdrängt wurde, den Negativstreifen in das Belichtungsgerät geschoben hat, danach das Fotopapier erst in den Entwickler, dann in den Stopper und schließlich in die Schale mit dem Fixierer gelegt hat. Um dann nach draußen zu gehen und zu schauen, wie das Foto geworden ist. In Schwarz-Weiß natürlich. Denn Farbentwicklung wäre viel komplizierter und teurer gewesen und die technischen Möglichkeiten hatte die Schule auch nicht. Und wie einem einer der Oberstufenschüler, dessen Name inzwischen in der Erinnerung verschwunden ist, beigebracht hat, dass man aus zwei Negativen ein Bild machen kann um so etwa ein Flugzeug in den vorher leeren Himmel über das eigene Haus zu zaubern (dabei das Abwedeln nicht vergessen). Zu Zeiten, in denen von Bildbearbeitung à la Photoshop nicht mal zu träumen war.

Das waren auch Zeiten, in denen die Fotos pro Tag im Urlaub durch die Anzahl der mitgebrachten Filme limitiert waren. Und von der besorgniserregenden Vorstellung, was Entwicklung und Farbabzüge im Lieblings-Fotoladen dann kosten würden. Damals konnte man Erinnerungsfotos bequem im Album abheften, die Negative haben innerhalb von einem halben Dutzend Jahren kaum einen kleinen Ordner gesprengt.

Die Könige dieser Zeit waren Firmen wie Ilford, die diese wunderbaren Schwarz-Weiß-Filme herstellten, die man mit bis zu 1600 ISO kaufen konnte und mit denen man also auch bei Kerzenschein unverwackelte, wenn auch grobkörnige Aufnahmen machen konnte. Und natürlich Kodak, die Farbfilme waren viel, viel besser als die der Konkurrenz von Agfa, waren sich zumindest alle Foto-AG-Foto-Spezialisten einig. Viel bessere Farben, viel… keine Ahnung. Auf jeden Fall besser.

Seitdem ich digital fotografiere, also seit Dezember 2001, stellt sich das Problem, die stetig zunehmenden Datenberge irgendwie sinnvoll zu ordnen. In Verzeichnissen auf der Festplatte natürlich, aber das funktioniert gerade mal so bei großen Urlaubsreisen, bei denen unter einem Stichwort klar ist, was zu finden ist. Aber die Alltagsfotografie, bei der man nicht mehr genau weiß, wann denn nun dieses Foto entstanden ist, als der Sohn den ersten Zahn verloren hat – wie findet man diese Aufnahmen wieder?

Eine zeitlang habe ich es unter Windows mit einer Software namens Imatch versucht. Tolle Datenbank, die die Informationen, die man dem Bild mühsam mitgegeben hat (Ort, Stichworte, Titel, Beschreibung) im sogenannten IPTC-Standard im Foto selbst abgelegt hat und eine recht mächtige Suchfunktion hatte. Nach dem Umstieg auf Linux musste man so diese Bild-Informationen nicht noch einmal neu erfassen, die dortigen Programme wie etwa Shotwell waren in der Lage, auch darauf zurückzugreifen. Aber je mehr man fotografiert und je mehr Bilder anfallen, um so mehr kommt man mit der Beschriftung, Verschlagwortung, Archivierung ins Hintertreffen.

Und dann kommt Google.

Der neue Dienst Google Photos erlaubt es einem nicht nur, beliebig viele Bilder in Originalgröße (zumindest für mich, der nichts von 16-Megapixel-Kameras hält und seiner Nikon D70 seit längerem treu ist) hochzuladen. Nein, die werden auch noch vollautomatisch chronologisch nach Aufnahme sortiert und von einem Assistenten, der die besten Aufnahmen auswählt, zu virtuellen Fotobüchern zusammengestellt („Reise nach Jerusalem und Tel Aviv“). Nein, die Bilder werden auch noch ohne etwas einzugeben auffindbar.

Gibt man im Suchfeld Zahn ein, erscheinen sofort eine ganze Reihe von Fotos, die Menschen beim Lächeln oder Schauen mit auffällig gebleckten Zähnen zeigen. Und natürlich auch das Foto vom Mund mit dem ausgefallenen Zahn. Oder bei „Grabstein“ findet er natürlich das Bild vom Friedhof in Boston, damals, auf der Reise. Er legt Sammlungen von Fotos mit Tieren an, von Seen, von Stränden. Nicht perfekt, ab und an rutscht noch eine unpassende Aufnahme dazwischen. Aber der Weg ist vorgezeichnet, wir sparen uns die Zeit fürs Beschriften, Verschlagworten, Einsortieren, Ablegen. Nur Anschauen müssen wir – noch – selbst. Das ist schon eim bisschen gruselig, aber auch ungemein praktisch.

Die Helden des neuen Fotografierzeitalters sind nicht Ilford und Kodak, sondern Google. Die Platzhirsche, die das niemals für möglich gehalten haben, sind an den Rand gedrängt bzw. verschwunden. Ich bin mir sicher, irgendwo dort weint jeden Tag jemand, weil man so den Anschluss verpasst hat, als man selbst alle Trümpfe in der Hand gehabt hätte. Abwedeln muss heute niemand mehr, selbst Photoshop ist nicht mehr nötig, die Effekte sind nur einen Klick entfernt. Wenn man möchte sieht das Foto aus, als ob es ein Zehntklässler vor fast 30 Jahren in schwarz-weiß in der Dunkelkammer entwickelt hat.

Bloß keine schlauen Kinder

Manchmal hat man den Eindruck, dass Bildungspolitiker in Deutschland ihre Hauptaufgabe darin sehen, dass wir hierzulande bloß keine zu schlauen Kinder bekommen. Da gibt es eine überwältigende Mehrheit von Eltern, Schülern und sogar Lehrern, die sich vehement für ein Pflichtfach Informatik einsetzen, aber nur zwei oder drei Bundesländer, in denen sowas ähnliches Realität ist. Und jetzt? Jetzt schafft Baden-Württemberg Informatik ab – und ersetzt das Fach durch fächerübergreifende Medienbildung.

Jetzt gehört fächerübergreifende Medienbildung sicher zur Kernaufgabe der Schule, aber eben nicht auf Kosten der Informatik. Denn während es bei der einen Sache in erster Linie um Anwenderkompetenzen geht, müssen wir unseren Kindern auch Grundlagen der IT beibringen, die ihnen sozusagen (erste) Anbieterkompetenzen vermitteln. Wir brauchen nicht nur junge Menschen, die ihre Privatsphären-Einstellungen in Sozialen Netzwerken verstehen oder ihr Smartphone bedienen können, sondern wir brauchen junge Menschen, die Ideen für neue Apps haben und die wissen, wie man eine App oder Webanwendung erstellt. Ja, es geht bei Informatik nicht alleine um Programmieren, aber es geht eben auch um Programmieren. Denn in der Digitalen Welt wird künftig gelten: Program or be Programmed.

Das Problem ist: Wenn das Thema in der klassischen Bildungspolitik bleibt, dann sind die Veränderungszyklen irgendwo im zweistelligen Jahresbereich und wenn das Thema App und Plattform-Ökonomie den üblichen Weg in den Lehrplan geschafft hat, dann dürfte da draußen in der realen Welt und von den Start-ups im Silicon Valley ganz zu schweigen, schon was ganz anderes Thema sein. So wie man heute froh sein muss, dass es in fast allen Schulen Internetanschlüsse und irgendwelche Computerräume gibt. Mobile? Tablet? E-Book-Reader? Fehlanzeige. Da reden wir in 10 Jahren drüber.

Ich schaue ein wenig mit Schrecken darauf wie das wohl wird, wenn der erste Sohn in die Schule kommt. In der Kita ist Lernen noch komplett analog (außer einem Lern“computer“, auf dem ein merkwürdiges, aber sehr begehrtes Spiel läuft) und in der Verwaltung ist das Höchste der Gefühle, dass die Leitung einen Dreizeiler als Word-Dokument abspeichert und an eine Mailingliste schickt. Ja, zugegeben, hier wäre bei einer Teamfortbildung vielleicht das Thema Medienkompetenz gar nicht so schlecht. Und ehrlich gesagt würde es auch bei den Kindern gar nicht wirklich schaden, denn natürlich spielen fast alle mehr oder weniger oft auf Smartphones und Tablets der Eltern irgendwelche Sachen und man wundert sich, wie schnell sie sich das Bedienungsgrundzüge aneignen.

Aber in Berliner Schulen gilt ja eine funktionierende Toilette bereits als Luxus-Ausstattungsmerkmal. Auf Digitales und Digitalisierung mag ich da gar nicht hoffen. Ich befürchte, dass das individuell den Kindern, die wir heute in die Schule schicken, auf die Füße fallen wird, wenn sie sich die notwendigen Fähigkeiten nicht anderswo, etwa im Elternhaus, aneignen können. Und das hat dann auch Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Denn ohne Digitale Souveränität wird es in Zukunft ganz schön schwer sein, in irgendwelchen Industrien und Wirtschaftsbereichen, vom Automobilbau bis zur Luftfahrt, von der Touristik bis zur Landwirtschaft, noch ganz oben mitzuspielen und für entsprechenden Wohlstand hierzulande zu sorgen. Davon werden dann wieder alle betroffen sein, Schulen ebenso wie Rentner, Beamte ebenso wie dann vielleicht nicht mehr Berufstätige. Denn wie gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel doch recht treffend festgestellt hat: „Many jobs will disappear because they can be replaced by machines. But I’m convinced that many more jobs will be created through the value of data.“

Letztlich heißt das: Die Digitalisierung der Schulen, die Anpassung der Lehrpläne, muss Chefsache werden. Nur so können die sich gegenseitig ausbremsenden Länder und die Zersplitterung der Bildungslandschaft (wer will digitale Lernmaterialien entwickeln für 16 verschiedene Bundesländer mit unterschiedlichen Zielen, Konzepten, Plänen etc.?) überwunden werden. Notwendig wäre dafür vermutlich ein Konsens unter den Parteien, dass es hier um eine zentrale Zukunftsfrage geht. Wir bräuchten sozusagen partei- und ressortübergreifende Medienkompetenz. Aber das ist dann vermutlich noch schwieriger zu erreichen als dichte Fenster in Berliner Grundschulen.

Lernt Python statt Latein!

Smartphones gehören für Kinder zum Alltag. Mehr als 80 Prozent von ihnen nutzen die Geräte. Damit unterscheiden sie sich wenig von den Erwachsenen. Und 9 von 10 Schülern bringen ihr Handy auch mit in die Schule, unter anderem zum Musik hören, um Tafelbilder abzufotografieren und (jeder zehnte) auch zum Spicken.

Nicht nur in in der Schule stoßen da Welten aufeinander, die Kids mit Hightech und doch noch viele Lehrer, die damit eher wenig anfangen können. Die ehrwürdige FAZ findet das alles auch ein wenig befremdlich, so befremdlich wie andere Menschen die ironiefreie Verwendung des Wortes „Schulhaus“.

Aber das alles ist nur die Spitze des Eisberges. Die Ausstattung der Schulen mit IT ist hierzulande erbärmlich. Ja, es gibt fast überall PCs, aber bei modernen Digitalgeräten wie Tablet oder E-Book-Reader sieht es tieftraurig aus. Und genutzt werden selbst die Geräte, die vorhanden sind, so viel seltener als die Fotokopie. Das haben zwei umfangreiche repräsentative Schüler- und Lehrerbefragungen ergeben, die ich beim BITKOM mit konzipiert habe, und die heute als zusammengefasster Studienbericht veröffentlicht wurden [Download kostenlos].

Kinder, lernt das lesen

Kinder, lernt das lesen

Was kann man daraus lernen? Das Schüler im Jahr 2015 in der Schule lieber eine Programmiersprache wie Java oder PHP lernen sollten anstatt Latein. Das sagt BITKOM-Vizepräsident und Arvato-Chef Achim Berg. Und damit spricht er mir aus dem Herzen – auch wenn ich persönlich für Python plädieren würde. Ich wünsche mir, dass meine Kinder in ihrer Schulkarriere in einem Pflichtfach Informatik eine solche Sprache des Digitalzeitalters vermittelt bekommen. Und bitte nicht adäquat zur PC-Ausstattung mancher Schulen Turbo Pascal. Wobei das immer noch besser wäre als nix.

Let the Kids play (and learn)

Gestern saß ich in der S-Bahn und war umgeben von vielleicht einem Dutzend 14- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler, die alle ein Smartphone in der Hand hatten. ZUnächst mal nicht ungewöhnlich. Aber sie haben alle auch noch das Gleiche getan – nämlich Quizduell gespielt. Das ergab dann Dialogfetzen wie „Boah! Wusstest Du, dass die Kiwi ursprünglich aus China kommt?“ Oder „Zwei Zentimeter? Wer soll denn das wissen?“

Kurzer Realitätsabgleich: Kann man sich vorstellen, dass eine ähnliche Schülergruppe in der Bahn sitzt und sich gegenseitig aus ihrem Erdkundebuch vorliest? „Wusstest Du, dass der Amazonas der längste Fluss…“ Nee, nicht wirklich.

Was zeigt das? Mit den entsprechenden Anreizen – Stichwort: Gamification – und einer Mischung von nützlichem und unnützen Wissen (wie lange war Postar X, der mir völlig unbekannt ist, mit seiner Partnerin Y zusammen?) gelingt es, auch „echtes“ Wissen spielerich rüberzubringen. Chemie, Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde zum Beispiel. Eigentlich müssten die Kultusministerien der Länder die Macher der App mit Fragen-Vorschlägen zuschütten oder, noch besser, gleich eine Kooperation vereinbaren. Aber das wird – natürlich – ein Wunschtraum bleiben.

Fräulein Krise bloggt

Heute erst entdeckt. Ein wunderbares Blog über die Erlebnisse einer – wahrscheinlich nicht ganz – alltäglichen Lehrerin: frl. krise interveniert. Ein ganz eigener Einblick in unser Bildungswesen.

Unbedingt lesen! (Und merken, wenn man wieder wer sagt, anonyme Texte im Netz sind doch eh Müll.)

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