Andreas… gefällt das

von Andreas Streim, geschrieben am Dienstag, 31. August 2010 um 20.11 Uhr

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via: Medienrauschen

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Die Street View Hysterie

von Andreas Streim, geschrieben am Freitag, 20. August 2010 um 7.56 Uhr

Leider mit einem Tag Verspätung der Hinweis auf meinem Kommentar in der “Märkischen Allgemeinen” zum Dauerbrennerthema Google Street View, das ja sogar ein ganzes Bundeskabinett beschäftigt.

An jeder Ecke eine Gefahr

Die Kritik an Google Street View nimmt geradezu hysterische Züge an. Den Dienst, bei dem die Straßen aller deutschen Städte abfotografiert werden, gibt es längst in anderen Ländern. Ohne dass es dort vermehrt zu Einbrüchen oder Stalker-Attacken gekommen wäre, wie uns Politiker glauben machen wollen. Fakten wie etwa, dass Google keine Live-Bilder liefert, sondern Monate alte Fotos, auf denen Gesichter unkenntlich sind, dringen oft gar nicht mehr durch das Gequassel. Typisch deutsch, an jeder Ecke eine Gefahr. Dabei könnte man neben dem privaten Nutzen als besserem Stadtplan auch wirtschaftliche Chancen sehen. Etwa dass Tourismus-Werber die von Google geschenkten Bilder zur weltweiten Vermarktung ihrer Region einsetzen dürfen. Der parteipolitisch motivierte Kampf um das Recht an der eigenen Hausfassade wirkt zudem unglaubwürdig, wenn zugleich US-Behörden unkontrolliert europäische Flugpassagierdaten und Kontobewegungen sammeln, die Regierung mit Elena eine Mega-Beschäftigtendatenbank anlegen wollte oder Datenschützer angesichts des Wildwuchses an privater Videoüberwachung resignieren. Darüber zu diskutieren wäre aber unbequemer, als mit dem Finger auf Google zu zeigen und „haltet den Daten-Dieb“ zu rufen.

Hat Facebook Ärztemangel?

von Andreas Streim, geschrieben am Donnerstag, 12. August 2010 um 10.37 Uhr

Gestern wollte die Brandenburger Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke) “neue Chancen” für die medizinische Versorgung auf dem Land vorstellen. Aber irgendwie war das eher kalter Kaffee. Ein bisschen wenig von einer neuen Ministerin, habe ich dazu in der “Märkischen Allgemeinen” kommentiert.

Und dann habe ich mich in der heutigen Ausgabe noch mit meinem Kollegen Ralf Schuler über den Nutzen von Facebook & Co. duelliert. Dazu gibt es ein kurzes Pro & Contra, wobei sicher noch mehr zu sagen wäre.

Als Nachtrag noch: In der Mittwoch-Ausgabe der MAZ hatte ich noch einen kurzen Text zum Google-Verizon-Deal über ein mögliches “zweites Bezahl-Internet” geschrieben. Immer schwierig (und ein bisschen unbefriedigend) in der Print-Ausgabe, wo man ja für Leser schreibt, die womöglich schon nicht so genau wissen, was das Internet ist, so etwas komplexes wie Netzneutralität darzustellen.

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Manchen Ärzten geht es zu gut

von Andreas Streim, geschrieben am Montag, 9. August 2010 um 12.17 Uhr

Im Interview erzählt mir in der heutigen Ausgabe der “Märkischen Allgemeinen” der Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin-Brandenburg, Frank Michalak, warum er glaubt, dass die Arzthonorare im Osten jetzt angemessen sind und warum er glaubt, dass manche Ärzte gar nicht mehr mehr verdienen wollen.

Außerdem geht es um den Zusatzbeitrag 2011, die Beitragssatzerhöhung und warum der Sitz einer möglichen AOK Berlin-Brandenburg-Mecklenburg-Vorpommern weiterhin in Potsdam sein wird.

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Datenkriechspur und Superreiche

von Andreas Streim, geschrieben am Freitag, 6. August 2010 um 14.20 Uhr

In der heutigen Ausgabe der “Märkischen Allgemeinen” habe ich mich mit zwei ziemlich verschiedenen Themen befasst.

Einmal habe ich ein Kurzinterview mit dem Vize-Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Berlin-Brandenburg zu der Milliarden-Spende der Superreichen in den USA. Christian Hoßbach findet, dass noch so edle und mildtätige Gaben keine Steuern ersetzen, weil die Verwendung dieses Geldes demokratischer Kontrolle unterliegt.

Und dann habe ich eine Analyse zu den Gerüchten über Googles Deal mit Verizon geschrieben, bei dem es darum geht, bestimmte Inhalte schneller durchs Internet zu transportieren als andere. Unter dem Stichwort “Netzneutralität” wird das schon länger debattiert – aber es ist ganz schön schwer dazu etwas auf 100 Zeilen zu schreiben, was auch jemand verstehen kann, der das Internet nur vom Hören und Sagen kennt. Ob es mir gelungen ist, mag ich nicht zu sagen.

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Brandenburger Politik 1.5

von Andreas Streim, geschrieben am Sonntag, 1. August 2010 um 12.08 Uhr

Die MAZ hat in einer Umfrage versucht herauszufinden, wie die Brandenburger Landtagsabgeordneten das Internet nutzen und vor allem was sie vom Web2.0 halten. Also: Wer ist auf Facebook? Wer nutzt Twitter? Sind Leute auf Xing oder Mein-VZ? Und vor allem: Warum?

Das Ergebnis hat mich etwas ernüchtert. Nicht nur, dass innerhalb von drei Wochen trotz Erinnerung nur knapp die Hälfte der Abgeordneten überhaupt auf eine solche Presseanfrage reagieren bzw. reagieren lassen zeigt zumindest, dass die elektronische Kommunikation nicht ganz weit oben angesiedelt ist.

Die Antworten der rund der Hälfte der Parlamentarierer zeigen dann, dass das Internet überwiegend als Informationsplattform mit einer eigenen Homepage genutzt wird. Information statt Kommunikation habe ich das in einer kleinen ersten Auswertung genannt.

Überwiegend heißt es doch, dieses ganze Facebook, Twitter&Co. kosten zu viel Zeit und bringen zu wenig. Erinnert mich irgendwie an dieses “Faxgerät? Wozu Faxgerät?” und “Kein Mensch braucht ein Mobiltelefon!” Ich finde das auch deshalb ein bisschen komisch, weil doch Kommunikation eigentlich die Kernaufgabe von Abgeordneten sein sollte – und für einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung Kommunikation rein außerhalb des Internets gar nicht mehr vorstellbar ist.

Wer schauen will, was die wenigen, der neuen Technik aufgeschlossenen Abgeordneten so zwitschern, der kann ja mal bei meiner Twitterliste “Landtagsgetwitter” vorbeischauen.

Und wer lieber auf Facebook stöbert, der kann sich hier durchklicken:

Alter, Elisabeth (SPD)
Baaske, Günter (SPD)
Kircheis, Kerstin (SPD)
Speer, Rainer (SPD)

Domres, Thomas (Linke)
Görke, Christian (Linke)
Henschke, Axel (Linke)
Jürgens, Peer (Linke)
Krause, Torsten (Linke)
Mächtig, Margitta (Linke)

Burkardt, Ludwig (CDU)
Eichelbaum, Danny (CDU)

Beyer, Gregor (FDP)
Büttner, Andreas (FDP)

Jungclaus, Michael (Grüne)
Niels, Sabine (Grüne)

Und unbedingt den Text von meiner Kollegin Marion Kaufmann dazu lesen.

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Ich wär’ so gerne Millionär

von Andreas Streim, geschrieben am Mittwoch, 28. Juli 2010 um 11.58 Uhr

…denn dann könnte ich ja vielleicht weiter Kunde bei T-Mobile, äh, der Telekom bleiben. So aber bin ich froh, nach gefühlten zehn Jahren zum 1. Oktober den Anbieter zu wechseln.

Denn bei T-Mobile habe ich eine ältere Datenoption dazu gebucht, für 300 Megabyte. Für die werden im Monat zehn Euro fällig. Die nutze ich auch fast nie aus, trotz Immer-Online-Handy mit Android. In der Regel verbrauche ich so ein Drittel bis die Hälfte.

In diesem Monat war schon am 20. das Inklusivvolumen ausgeschöpft. Ein paar zu große Apps und Updates übers Mobilfunknetz statt W-Lan runtergeladen. Kann passieren.

Na gut, dann kaufe ich halt ein bisschen Datenvolumen nach, dachte ich so naiv. Das Problem: Die Telekom möchte gerne pro Megabyte 49 Cent haben. Das hießt 4,90 Euro für zehn Megabyte und 49 Euro für 100 Megabyte. Das heißt, das von mir im Voraus gekaufte Inklusivvolumen würde einzeln rund 150 Euro kosten. Statt zehn Euro oder, wie inzwischen nach Liste 19,95 Euro.

Also das 15-fache bzw. das mehr als 7-fache.

Bei allem Verständnis für einen Preisaufschlag im Vergleich zu einer Laufzeitoption, aber das ist doch ein bisschen viel des Guten.

Nur mal so als Rechenbeispiel. Der VBB verkauft eine Monatskarte für den Nahverkehr in Berlin inklusive Umland für 88,50 Euro. Ein Einzelfahrschein ABC kostet 2,80 Euro. Fährt man jetzt 30 Tage lang hin und zurück einzeln statt per Monatskarte, so kostet das 168 Euro – also knapp das Doppelte. Um auf das Telekom-Preisniveau zu kommen, müsste das Einzelticket also 22,12 Euro bzw. oder wenigstens etwa 10,30 Euro kosten.

Da kann man ja trotz aller Kritik an S-Bahn und BVG froh sein, dass die Telekom nicht in Nahverkehr macht.

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Amnesty schlägt Alarm

von Andreas Streim, geschrieben am Donnerstag, 22. Juli 2010 um 11.11 Uhr

Gegen Polizeiübergriffe. Gewalt gegen Unschuldige. Dagegen, dass die Täter nie bestraft wurden.

Aber es geht nicht um irgendwelche Diktaturen, Dritte-Welt-Länder und die üblichen Verdächtigen. Es geht um Deutschland:

via: Kress

I like facebook

von Andreas Streim, geschrieben am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 16.56 Uhr

:-)

Auf Seite 5 im Internet

von Andreas Streim, geschrieben am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 16.44 Uhr

Dieses Internet ist für uns Print-Leute ja schon ein komisches Ding. Wie blättert man denn da überhaupt um? Und was sollen diese Links sein, die statt Seitenverweisen überall gesetzt werden? Das kann einem schon manchmal graue Haare machen.

Oder man macht es wie die “Welt” und empfiehlt dem Leser einfach:

Schauen Sie doch auf Seite 5 im Internet, da steht der Rest.