andreas streim

buchstaben, wörter, sätze & mehr

Umgezogen

Kleiner technischer Hinweis: Dieses kleine, überschaubare Blog ist heute von einem vServer bei 1&1, der durch ein paar Prozess-Limitationen & Co. doch arg eingeschränkt war, zu netcup umgezogen. Das Ganze hat für vier WordPress-Blogs, eine Fever-Installation (RSS-Reader) und Tweetnest plus ein bisschen Kleinkram knapp 2 Stunden gedauert. Und läuft (toi, toi, toi).

Der Service ist bis jetzt auch überragend. Zwei Support-Anfragen vor dem Kauf wurden binnen weniger Stunden beantwortet, der Server war innerhalb von weniger als 18 Stunden aktiv – beim Kauf am Freitagabend. Und die Überprüfung der persönlichen Angaben erfolgte am Samstag per kurzem Anruf, während ich auf der Rodelpiste mit den Kindern stand. Ging aber flott & nett.

Also: Daumen hoch für netcup – und Daumen drücken, dass ich nicht irgendwas Relevantes vergessen habe, umzuziehen/einzurichen.

 

Digitalisierung ist keine Privatsache

Gibt es eigentlich noch irgendwelche Stellenanzeigen, in denen nicht IT-Kenntnisse der einen oder anderen Art verlangt werden? Also von Jobs, die man vielleicht auch haben möchte? Und kann man eigentlich noch verstehen, wie unsere Welt funktioniert, wenn man nicht Grundkenntnisse rund um Computer und Informatik hat?

Wenn man sowas sagt, bekommt man gerne auch zu hören: Nö, man braucht keine solchen Kenntnisse, man muss ein Auto auch nicht reparieren oder bauen können, um es fahren zu dürfen. Stimmt, das Blöde ist nur: Selbst um Autos zu verstehen wird man künftig weniger was von Mechanik verstehen und Schraubenschlüssel benutzen können müssen, sondern auch dafür ist bald IT-Wissen unerlässlich. Tesla spielt zum Beispiel ein Software-Update auf seine Modelle ein, wodurch diese einen Autopiloten erhalten. Nochmal: Man muss kein neues Auto kaufen, in eine Werkstatt fahren oder sowas, nein, die Software verändert die Fähigkeiten des Fahrzeugs, genau wie beim Smartphone.

Nur ein Beispiel dafür, dass unsere Wirtschaft und Gesellschaft sich rasant digitalisiert. Nur um unsere Schulen, da soll diese Digitalisierung bitteschön einen großen Bogen machen. Da sieht dann „Computer in der Schule“ immer noch so aus:

Computer in der Schule Continue reading

Gute Vorsätze für 2016

Ach Du meine Güte, das neue Jahr ist jetzt schon 17 – siebzehn! – Stunden alt und noch keine der guten Vorsätze für 2016 umgesetzt? Nicht mal damit angefangen? Dann habe ich jetzt einen jahresrettenden Pro-Tipp, ganz besonders natürlich für alle Menschen, die ich persönich kenne und denen ich auf diese Weise zugleich ein wunderschönes, erfüllendes und glückliches neues Jahr wünschen möchte:

New Year's Resolutions Guidebook

Die Autoren zitieren eine Studie, nach der 92 Prozent aller Menschen an der Umsetzung Ihrer Vorsätze für das neue Jahre scheitern. Klingt nach einer Umfrage, die auch der Bitkom mal machen könnte – angereichert mit Tools für Smartphone und Tablet, um an den Zielen dran zu bleiben. Oder so. Auf jeden Fall war diese Zahl der Anlass, einen Ratgeber zu schreiben, wie man seine Pläne auswählt, strukturiert und dann umsetzt. Sich sein Leben aus 10.000 Fuß Höhe anzuschauen klingt auf jeden Fall schon mal nach einer interessanten Idee.

Und mein erster Vorsatz für 2016 ist damit, dieses Werk mal wirklich zu lesen und dann mir für dieses Jahr doch vielleicht wieder Vorsätze zu machen.

Happy New Year

Wer Kinder hat, darf früher feiern.

Allen ein gutes Update von Version 2.0.15 auf 2.0.16. Das Changelog ist ja wieder mal nicht veröffentlicht, aber ein paar neue Features sind bestimmt dabei. Und hoffentlich die schlimmsten Bugs beseitigt.

Schilder, die es in Berlin nie geben wird

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„Rufen Sie uns bei Schäden oder Verunreinigungen an…“

Nikolaus 2015

Nicht ganz so besinnlich, aber mindestens so erwartungsfroh entgegengefiebert wie dem gefüllten Stiefel am Morgen wurde an diesem Nikolaus:

Medaille vom Nikolausturnier 2015 SV Blau-Gelb Berlin

Aber damit niemand denkt, bei uns geht es nicht besinnlich zu. Die Kinder haben schon mal den Baum geschmückt. In Ermangelung einer Tanne haben sie halt genommen, was da ist, Stilrichtung karibische Weihnacht.

Geschmückter Baum "Karibische Weihnachten"

Medienmänner, die auf Social Media starren*

Die Medien und die Digitalisierung. Geht dieses Internet irgendwann wieder weg? Warum sollen wir da unsere Inhalte präsentieren, die wir gedruckt doch verkaufen wollen? Und was soll dieses ganze Twitter, Facebook und Gedöhns? Für all das hab ich keine Zeit. Das war die Stimmungslage zu der Zeit, als ich noch Tageszeitungsredakteur war, bei vielen Kollegen. Und in der Führungsetage erklärte man zwar schon, dass diese Sozialen Medien halt auch das Zeitungsgeschäft verändern würden (ein „leider“ wurde immer leise mitgedacht), aber be- oder genutzt hat das ganze Zeug keiner von denen, die sich als Vordenker und Leitfiguren verstanden.

Funfact: Der Herausgeber dieser Zeitung hat lange Zeit seine Kolumnen mit der Hand geschrieben, die dann seine Sekretärin ins Redaktionssystem eingeben musste, was dazu führte, dass diese Kommentare immer länger und länger wurden. Per Hand auf Zeile schreiben, das ist halt nicht so einfach. Aber Digitalisierung von oben verordnet, nun ja, also eher nicht. Weniger fun, aber auch fact am Rande: Heute gibt er durchgeknallte rechtspopulistische Parolen oder einfach nur dumme Beleidigungen als Landtagsabgeordneter der AfD von sich. Und ist statt auf sein Wissen über das britische Königshaus und Preussen stolz auf sein „unfreundliches Gesicht“.

Aber zurück zum Digitalen und den Medien. Thomas Knüwer hat sich bei „Indiskretion Ehrensache“ die Mühe gemacht mal nachzusehen, welche Führungskräfte großer deutscher Medien denn so unterwegs sind, bei Social Media. Das Ergebnis ist weniger überraschend als ernüchternd.

Knüwer stellt dann fest:

Und wenn jetzt jemand kommentiert (was fast immer bei solchen Themen der Fall ist), diese Hochrangigen hätten ja Besseres zu tun als zu twittern, so muss doch entgegnet werden, dass einerseits sich der Sinn vieler Dienste erst erschließt, wenn man sie genutzt hat, egal ob es um die Wirkung der Vernetzung bei Facebook ist, das Magenumdrehen beim Nutzen von Oculus Rift oder die Beschleunigung eines Tesla. Und andererseits es recht unwahrscheinlich ist, dass jemand im Gegenzug Wissen über Datenbanken oder Programmiersprachen mitbringt.

Und da ist mir ein Auszug aus einem Interview eingefallen, das Madsack-Geschäftsführer Thomas Düffert erst kürzlich seinem eigenen Mitarbeitermagazin gegeben hat.

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Berliner Humor

Auf dem Weg vom diesjährigen IT-Gipfel (der übrigens sowohl interessant als auch unterhaltsam war) zur S-Bahn bin ich durch eine dieser Unterführungen gegangen, die es wohl in jeder Stadt gibt. Und die man heutzuzage wohl städteplanerisch als „Angsträume“ bezeichnet. Aber nicht in Berlin.

In Berlin stehen solche trostlosen Beton-Röhren mit Neonbeleuchtung unter dem Motto „Berlin lebenswert bauen“. Lebenswert!

Berlin lebenswert bauen

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Gestatten, tendenz. @astreim tendenz.

Heute war ich auf dem 9. Nationalen IT-Gipfel. Eine spannende Veranstaltung für alle, die sich für die Digitalisierung unserer Gesellschaft interessieren. Aber darum soll es hier nicht gehen, sowas steht zum Beispiel hier.

IT-Gipfel 2015

Während der Veranstaltung habe ich einen Tweet verfasst, der wohl mein bisher erfolgreichster gewesen ist:

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Wir basteln uns einen RSS-Feed

Es kommt immer mal wieder vor, dass eine Seite, auf der regelmäßige Infos veröffentlicht werden, über keinen RSS-Feed verfügt. Das kann viele Gründe haben, manchmal sind die Wege des eingesetzten CMS einfach unergründlich.

Man kann sich aber von fast jeder Seite zum Glück selbst einen RSS-Feed basteln – mit etwas Python, mehr braucht es dazu nicht. (Erwähnte ich schon einmal dass ich der Meinung bin, dass jeder Programmieren können sollte, um solche Probleme für den Hausgebrauch zu lösen?).

Das dauert keine Stunde – und wenn man es hier nachliest vielleicht auch nur 20 Minuten.

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